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TradeSkillMaster TSM Guide
Letztes Update: Heute, 15:10 Uhr

TSM Shopping

Günstige Gegenstände im Auktionshaus finden

Als Goldmaker wollen wir natürlich möglichst günstig einkaufen. Hier kommen die: Shopping Operation ins Spiel.

Mit einer Shopping Operation legt ihr fest, bis zu welchem Preis TSM einen Gegenstand für euch als interessant ansehen soll.

Beispiel: Einkauf bis maximal 70 % DBMarket

Nehmen wir an, ein Gegenstand besitzt aktuell einen DBMarket-Wert von 10.000 Gold. Wir möchten diesen Gegenstand nur dann beim Einkauf berücksichtigen, wenn er für maximal 70 % des DBMarket-Wertes angeboten wird.

EinstellungWertBedeutung
DBMarket10.000 GoldAktueller TSM-Marktwert des Gegenstands
Max. Einkaufspreis70 %Unsere gewünschte Einkaufsschwelle
Maximaler Kaufpreis7.000 GoldHöchster Preis, den wir bezahlen möchten
TSM-String70% dbmarketEintrag bei „Maximum Auction Price“

Die Berechnung dahinter ist ganz einfach: 10.000 Gold × 70 % = 7.000 Gold

Unsere maximale Einkaufsschwelle liegt in diesem Beispiel also bei 7.000 Gold.

Shopping Operation erstellen

Öffnet zunächst TSM mit: /tsm und wechselt anschließend zu: Operationen → Shopping

Erstellt dort eine neue Shopping Operation. Als Namen könnt ihr beispielsweise verwenden: GoldGoblin Einkauf 70%

Bei Maximum auction Price tragt ihr anschließend folgende Preisquelle ein: 70% dbmarket

Diese Einstellung bestimmt, bis zu welchem Preis Auktionen von der Shopping Operation als passend betrachtet werden.

Was bedeutet das in der Praxis?

Bei einem DBMarket-Wert von 10.000 Gold ergibt sich folgendes Bild:

AuktionspreisErgebnis
6.500 Gold✅ Unter der Einkaufsschwelle
7.000 Gold✅ Entspricht genau der maximalen Einkaufsschwelle
7.001 Gold❌ Bereits über unserer Grenze
8.500 Gold❌ Deutlich zu teuer

Damit müsst ihr nicht bei jedem Gegenstand selbst ausrechnen, wie viel 70 % des Marktwertes entsprechen. TSM übernimmt diese Berechnung automatisch und passt die maximale Einkaufsschwelle an den jeweiligen DBMarket-Wert des Gegenstands an.

Wichtig: 70% dbmarket bedeutet nicht, dass jeder Gegenstand maximal 7.000 Gold kosten darf. Die 7.000 Gold gelten nur für unser Beispiel mit einem DBMarket von 10.000 Gold. Besitzt ein anderer Gegenstand beispielsweise einen DBMarket von 50.000 Gold, würde die Einkaufsschwelle automatisch bei 35.000 Gold liegen.

Show auctions above max price

TSM bietet zusätzlich die Möglichkeit, auch Auktionen oberhalb eures festgelegten Maximums anzuzeigen. Das kann beim Lernen durchaus sinnvoll sein, weil ihr dadurch ein Gefühl für die gesamte Preissituation bekommt.

Maximum Restock Quantity

Ihr könnt außerdem definieren, wie viele Exemplare ihr maximal besitzen möchtet. Das ist extrem wichtig. Denn nur weil etwas günstig ist, heißt das nicht, dass ihr davon: 5.000 Stück kaufen solltet. TSM kann bei der Restock-Berechnung verschiedene bekannte Lagerorte berücksichtigen.

Shopping Operation zuweisen

Shopping Operationen funktionieren nicht auf der Basisgruppe. Ihr müsst sie einer entsprechenden Gruppen zuweisen.

Beispielsweise: Alchemie - Fläschchen. Darauf wenden wir GoldGoblin Einkauf 70% an.

Shopping Scan starten

Öffnet das Auktionshaus und startet einen Shopping Scan für die gewünschte Group.

TSM sucht nun nach den enthaltenen Gegenständen und vergleicht sie mit euren definierten Einkaufsregeln. Im folgenden Beispiel hatte ich die Haranirphiole der Wahrnehmung mit 70% dbmarket scannen lassen. Wäre die Phiole genau bei 70% dbmarket, dann wäre die % Anzeige im Scan bei 100%. In unserem Fall ist sie aber 53% darüber!

50 % unter DBMarket = automatisch ein Schnäppchen?

Nein. Genau hier liegt eine der größten Fallen bei der Bewertung von Gegenständen mit TSM.

Angenommen, ein Gegenstand hat auf eurem Realm einen DBMarket von 100.000 Gold und wird aktuell für 40.000 Gold angeboten. Auf den ersten Blick sieht das nach einem extrem guten Angebot aus, denn der Preis entspricht nur 40 % des DBMarket-Wertes.

Schauen wir uns jedoch zusätzlich den regionalen Marktwert an:

PreisquelleWertBewertung
DBMarket100.000 GoldMarktwert auf eurem Realm
Aktueller Kaufpreis40.000 GoldEntspricht nur 40 % DBMarket
DBRegionMarketAvg45.000 GoldDurchschnittlicher Marktwert der Region

Der Gegenstand liegt damit zwar 60 % unter eurem DBMarket, aber nur rund 11 % unter dem regionalen Marktwert.

Das vermeintliche Mega-Schnäppchen ist also möglicherweise gar keines. Stattdessen kann es einfach sein, dass der DBMarket auf eurem Realm ungewöhnlich hoch ist.

Merkt euch: Ein niedriger Prozentwert gegenüber DBMarket bedeutet nicht automatisch, dass ein Gegenstand günstig ist. Vergleicht beim Einkauf immer mehrere Preisquellen und betrachtet zusätzlich den regionalen Marktwert.

Gerade bei seltenen Gegenständen, Transmog oder Märkten mit wenigen Verkäufen kann der DBMarket stark vom tatsächlichen Marktwert abweichen.

Zusätzlich die Verkaufsrate beachten

Ein niedriger Einkaufspreis allein macht einen Gegenstand noch lange nicht zu einem guten Flip. Besonders bei Transmog, Haustieren, Rezepten und seltenen Gegenständen solltet ihr deshalb zusätzlich einen Blick auf DBRegionSaleRate und DBRegionSoldPerDay werfen.

Die DBRegionSaleRate gibt euch einen Anhaltspunkt dafür, wie häufig ein Gegenstand nach dem Einstellen tatsächlich verkauft wird. DBRegionSoldPerDay zeigt dagegen, wie viele Exemplare durchschnittlich pro Tag verkauft werden. Zusammen helfen euch beide Werte dabei, die tatsächliche Nachfrage wesentlich besser einzuschätzen.

Ein Gegenstand kann beispielsweise eine theoretische Gewinnspanne von 80 % besitzen und trotzdem ein schlechter Einkauf sein, wenn er nur extrem selten verkauft wird. Gerade bei Transmog passiert es schnell, dass ein vermeintliches Schnäppchen anschließend mehrere Monate oder sogar Jahre im Auktionshaus landet.

Nicht jeder günstige Gegenstand ist ein guter Flip

Bevor ihr größere Mengen Gold investiert, solltet ihr deshalb nicht nur den Einkaufspreis betrachten. Entscheidend ist auch, zu welchem Preis ihr den Gegenstand realistisch wieder verkaufen könnt, wie groß die Nachfrage ist und wie schnell ihr euer investiertes Gold voraussichtlich zurückbekommt.

Auch mögliche Preisveränderungen und die Auktionshausgebühren spielen eine Rolle. Besonders wichtig ist außerdem das gebundene Kapital. Investiert ihr beispielsweise eine Million Gold in vermeintliche Schnäppchen, die anschließend niemand kauft, besitzt ihr zwar ein beeindruckendes Warenlager – die Million Gold steht euch für andere Investments allerdings nicht mehr zur Verfügung.

Gerade als Goldmaker ist es deshalb oft sinnvoller, etwas weniger Gewinn pro Gegenstand mitzunehmen, dafür aber Waren zu handeln, die sich regelmäßig verkaufen.

Günstig bedeutet nicht automatisch profitabel

TSM kann euch hervorragend dabei helfen, interessante Angebote zu finden. Die Entscheidung, ob ihr tatsächlich kaufen solltet, kann euch das Addon aber nicht vollständig abnehmen.

Kauft einen Gegenstand deshalb nicht einfach nur, weil TSM ihn als günstig hervorhebt. Prüft, warum der Gegenstand günstig ist, wie hoch sein realistischer Marktwert ist und ob überhaupt genügend Nachfrage vorhanden ist.

Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem einfachen Shopping Scan und einer langfristig erfolgreichen Goldmaking-Strategie.

Für Anregungen, Verbesserungsvorschläge oder um Fehler zu melden könnt ihr euch gerne jederzeit im Kanal #websitefeedback auf dem Goldgoblin Discord bei mir melden.
Vielen herzlichen Dank!

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